Erstellt 05.10.11, 07:00h
Herr von Loga, eins vorweg: Was sind Muggels?
Die Mitglieder der Geocaching-Gemeinde bezeichnen mit dem Begriff alle Uneingeweihten. Muggels sind also Menschen, die von Geocaching keine Ahnung haben. Es ist so etwas wie ein Grundgesetz unter den Geocachern, dass man sich von Muggels nicht beobachten lässt.
Wobei genau soll ich als Muggel die Geocacher denn nicht sehen?
Geocacher sind moderne Schatzsucher. Ihre Fährten sind Geokoordinaten. Ihnen folgen die Geocacher mit der Hilfe von GPS-Navigationsgeräten. Am Ziel der Schatzsuche ist ein so genannter Cache versteckt, ein Behälter also, in dem kleine Tauschgegenstände und meist ein Notizbuch liegen. In das Buch tragen sich die erfolgreichen Schatzsucher ein. Muggels sollen das nicht sehen, weil sie sonst den Cache plündern könnten.
Woher weiß ein Geocacher, nach welchen Koordinaten er suchen muss?
Wo sich die Geocaches befinden, steht auf Internetseiten der Geocaching-Gemeinde. Dort sind oft auch weitere Hinweise auf das Versteck vermerkt. Auf den Internetseiten gibt es zudem häufig Informationen zu der Umgebung des Caches, zu der Landschaft oder der Geschichte von Gebäuden zum Beispiel.
Wer versteckt die Geocaches?
Die Geocaching-Gemeinde ist unüberschaubar groß. Ich selbst habe 15 Geocaches versteckt. Doch allein in Köln gibt es Hunderte Verstecke.
Sind die Caches in der Innenstadt oder außerhalb zu finden?
Geocaches gibt es überall: gleich neben dem Dom genauso wie im Wald am Stadtrand. Neulich hat ein Geocacher gesagt: Köln ist komplett verdost.
Wie viel Zeit muss ich mitbringen, um einen Geocache zu finden?
Das ist ganz unterschiedlich. Es gibt so genannte Drive-In-Caches, die gleich neben einem Parkplatz liegen. Manche Verstecke sind aber so gut, dass man sie tagelang sucht.
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